Bio&Regio Blog

So viel ist von Lebensmittelverschwendung zu lesen. Auch bei der Ernte bleibt auf den Feldern so manche Zwiebel, Kartoffel oder Möhre liegen, weil sie maschinell nicht erfasst werden konnten ‚Krummes‘ Gemüse wird oft gar nicht geerntet. Mit regionalen Aktionen wie ‚Schnippeldisco‘, ‚Rudi rettet Reste‘, ‚die Stadt xy rettet Lebensmittel‘ wird darauf genussvoll mit einem gemeinsam zubereiteten Essen aufmerksam gemacht. Auf Seiten wie mundraub.org findet sich unter anderem ein Verzeichnis über frei zugängliche Sammelstellen für Obst oder Nüsse.

Ein kleines Städtchen, rund 10.000 Einwohner. Alle paar Monate ist festzustellen: schon wieder ein leeres Ladengeschäft in der kleinen Einkaufsstraße. Eine größere Stadt mit mehr Geschäften ist nicht weit entfernt, die großen Supermarktketten am Stadtrand bieten hervorragende Parkmöglichkeiten und vermeintliche Schnäppchen sind dort immer zu haben. Die Innenstadt blutet aus. Jetzt hat es einen örtlichen Metzger ‚erwischt‘. Bis vor einigen Jahren hatte er ein gut gehendes Geschäft mit kleinen Mittagsangeboten in der Stadt. Nun steht dieser Laden leer.

Vor ein paar Tagen war ich auf einer spannenden Tagung in Köln, die vom Landesverband der Regionalbewegung in NRW ausgerichtet wurde. Unter dem Motto „regional is(s)t besonders“ trafen sich rund 170 regionalbewegte Menschen, informierten sich und diskutierten „rund um umwelt- und sozialverträgliche Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln.“

Heute Morgen bekam ich eine Mail, dass die Tierrechtsorganisation PETA ein neues Video ins Netz geladen hat. Titel „Regional ist besser? Lieber nochmal nachschauen. So sieht es da aus.“ Danach werden katastrophale Bilder aus einem offensichtlich verwahrlosten Hühnerstall gezeigt.

Bei meinem Herbstbesuch beim Bio-Winzer Manfred Rothe wollte ich eigentlich nur etwas über die Weinlese und die Kelterung erfahren. Doch ich kam gleichzeitig mit rund 40 anderen Menschen an, die das Weingut besichtigen und etwas über den Bio-Weinanbau erfahren wollten. Gern stand der Bio-Winzer Rede und Antwort. Das ist keine ungewohnte Aufgabe für ihn, denn sein Betrieb ist ein Demonstrationsbetrieb ökologischer Landbau.

Ich wollte wissen, wie frisches, regionales Bioobst und Biogemüse in einen Biomarkt kommt. Und wo geht das besser als bei einem Biomarkt vor Ort? Daher habe ich Magret und Christof Tenta besucht, die in Stuttgart den Biomarkt Organix betreiben. Sie haben sich in die Karten schauen lassen und ich durfte sie einen Tag lang begleiten – wobei der Tag schon morgens um 4:30 Uhr anfing.

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