Das bringt Bio&Fair für die Region! Pressemitteilung
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Das bringt Bio&Fair für die Region! Pressemitteilung

Unter dem Motto „Nachmachen erlaubt!“ veranschaulicht der BioFairVerein die positiven Effekte von bio&fairen Wertschöpfungsketten in den Regionen anhand von Beispielen aus der Praxis. Zentralen Gründe vieler Unternehmen sich für bio&faire Wertschöpfungsketten in der Region zu engagieren sind: die Förderung einer nachhaltigen und sozial gerechten Landwirtschaft, lebendige Regionen, vielfältige und artenreiche Landschaften sowie die Transparenz für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette - vom Landwirt bis zum Verbraucher.

Das regionale Engagement von Bio-Unternehmen

Bio-Unternehmen schildern aus der Praxis heraus ihr regionales Engagement. Sie stimmen darin überein, dass bio&faire Wertschöpfungsketten sich positiv auf Regionen auswirken.

Für die Geschäftsführerin und Bäckermeisterin Rike Kappler von der ökologischen Vollkornbäckerei cibaria stehen bio&faire Wertschöpfungsketten in Regionen auch für Transparenz. „Das schafft Vertrauen zwischen Herstellerbetrieb, den Landwirten und den Kunden.“ Für cibaria ist es eine Selbstverständlichkeit, von festen Partnern regionales Getreide zu verarbeiten nach dem Motto ‚Wir kaufen das Nächste, nicht das Billigste!‘

Der kaufmännische Leiter der Upländer Bauernmolkerei, Tobias Kleinsorge, beschreibt es so: „Wir wollen auch in Zukunft lebendige Dörfer, eine vielfältige Landschaft und nachhaltig wirtschaftenden Bauern erhalten, um eine hohe Lebensqualität zu sichern.“ Die Bauernmolkerei schafft in einer ländlich geprägten Region Arbeitsplätze und ermöglicht Milchbauern Bio-Landwirtschaft zu betreiben, was wiederum der Landschaftsvielfalt und damit dem regionalen Fremdenverkehr zu Gute kommt.

Klaus Engemann vom Biolandhof Engemann hebt den Gemeinschaftsaspekt bei bio&fairen Wertschöpfungsketten in Regionen hervor, denn: „wir können nur gemeinsam etwas für bäuerliche Betriebe und das Lebensmittelhandwerk erreichen!“ Der Biolandhof Engemann geht Kooperationen mit regionalen Landwirten ein, um Betrieben die Umstellung auf den ökologischen Landbau zu erleichtern.

Für Jan-Peter Bauck vom Bauckhof Naturkost Rosche sind bio&faire Wertschöpfungsketten in Regionen wichtig: „weil wir eine nachhaltige und soziale gerechte Landwirtschaft in unserer Heimat fördern möchten und weil wir überzeugt sind, dass wir damit sowohl den Verbrauchern wie auch der Allgemeinheit einen guten Dienst erweisen“. Das Unternehmen vereinbart mit seinen regionalen Demeter-Landwirten für zwei Jahre im Voraus Absprachen über Menge und Preise. Das bringt für beide Seiten eine Planungssicherheit.

Der Regionalwert eines Unternehmens

Zum Projekt „Bio&Faire Wertschöpfungsketten in Regionen“ gehörten auch die Fragen:

  • Wie der regionale Wertschöpfungsbeitrag eines Unternehmens berechnet werden kann und
  • Welchen Wert ein Unternehmen für alle diejenigen in der Region hat, die von dem Unter-nehmen profitieren, also das Personal durch Löhne und Gehälter, die Gemeinde durch Steuern, die Lieferanten durch Umsatz usw. (die sogenannten Stakeholder)?

Wissenschaftler des Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier haben hierfür einen Ansatz entwickelt und diesen für die vier Bio-Unternehmen beispielhaft durchgerechnet. Mit diesen Berechnungen kann der Nutzen der Unternehmen für ihre Region nicht nur qualitativ beschrieben, sondern auch mit Zahlen belegt werden. Prof. Dr. Christian Kammlott fasst die Ergebnisse zusammen: „Unsere Unternehmensbeispiele zeigen, dass auch kleinere Unternehmen mit einem großen regionalen Bezug hohe regionale Wertbeiträge leisten.“

Bei der ökologische Vollkornbäckerei cibaria oder dem Gemüsehandel vom Biolandhof Engemann ist dies bereits im Umkreis von 100 Kilometern der Fall. Ein größeres Unternehmen wie der Bauckhof Naturkost Rosche hat natürlich schon durch den höheren Rohstoffbedarf einen größeren Aktionsradius. Prof. Kammlott zieht daraus zwei Schlussfolgerungen: „Erstens muss man bei den großen Unternehmen weitere Radien nehmen, wenn man ein bestimmtes regionales Wertschöpfungsziel erreichen und die Leistung mit anderen Unternehmen vergleichen will, sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen. Zweitens können auch mehrere kleinere Unternehmen zusammengenommen viel für eine Region bewirken!“

Der Wert für Verbraucherinnen und Verbraucher

Die Unternehmensbeispiele zeigen, wie eine regionale Verankerung und der damit verbundene positive Nutzen für die Regionen aussehen. Eine einheitliche Berechnungsmethode, die den regionalen Wert eines Unternehmens belegt, ist hierfür ein gewichtiger Baustein. Alles zusammen bietet für Verbraucherinnen und Verbrauchern eine wichtige Orientierung für Kaufentscheidungen.

 

Hier finden Sie ausführlichere Informationen zu den genannten Beispielsunternehmen zum Download:

Hier zählt jedes Korn! Der Bauckhof Naturkost Rosche als Unternehmensbeispiel für bio&faire Wertschöpfungsketten in Regionen

Nähe zahlt sich aus! Die ökologische Vollkornbäckerei cibaria aus Münster als Unternehmensbeispiel für bio&faire Wertschöpfungsketten in Regionen

So stärkt Bio-Milch die Region! Die Upländer Bauernmolkerei als Unternehmensbeispiel für bio&faire Wertschöpfungsketten in Regionen

Mit Kooperationen regionalen Öko-Anbau fördern! Der Gemüsehandel vom Biolandhof Engemann als Unternehmensbeispiel für bio&faire Wertschöpfungsketten in Regionen

Die Pressemitteilung als PDF

 

Bildmaterial:
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Bio&Faire Wertschöpfungsketten in Regionen...
.... heißt das Projekt, das Beispiele aus der Praxis vorstellt, die für bio&faire Wertschöpfungsketten in Regionen stehen. Frei nach dem Motto: NACHMACHEN ERLAUBT!

Durchgeführt wird das Projekt vom BioFairVerein, einem Zusammenschluss von Akteuren aus der Bio-Lebensmittelbranche.

Methodenentwicklung und Berechnung der Wertbeiträge:
Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogrammes ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).


Kontakt

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Wir freuen uns über jede Nachricht!

Verein „Bestes Bio - Fair für alle“

Klosterstr. 19
34414 Warburg

Telefon: 05641 90 90-924
Telefax: 05641 90 90-925

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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